< Drei Veränderungen im Waspo98-Aufgebot
13.10.16 21:45 Alter: 2 Jahre
Kategorie: Wasserball
Von: Frank von der Fösse

Champions League-Duelle unter dem Hallendach

Spiele der Gruppe G nach Igalo verlagert


Die spektakuläre Vereinsanlage von PVK Jadran wird nicht als Europapokaspielstätte genutzt werden. Foto: PVK Jadran

Die Kinder der einzelnen Wasserballgruppen trainieren ausgiebig, die Gäste sitzen bei Sonnenschein und 20 Grad teilweise in kurzen Ärmeln auf der Terrasse der Klubanlage, doch Europapokalspiele wird es an diesem Wochenende im Vereinsfreibad des montenegrinischen Meisters PVK Jadran Herceg Novi dennoch nicht geben. In der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League findet das Turnier der Gruppe G in einem Hallenbad statt, wie von Veranstalterseite noch einmal bestätigt wurde.

 

„Die LEN wollte, dass wir in der Halle spielen“, sagt Miloš Mračević, Manager des montenegrinischen Meisters PVK Jadran Herceg Novi. Er hätte das Turnier gerne draußen durchgeführt, wobei abends dann sogar unter Flutlicht gespielt worden wäre: Die modernisierte Anlage direkt am Ufer der Innenstadt ist nicht nur eine absolute Augenweide, sondern könnte auch kaum zentraler liegen. „Wir haben sogar angeboten, dass wir in der Halle und im Freibad Spielfelder einrichten, um auf das Wetter zu regieren“, sagt der Jadran-Manager.

 

 

Gespielt wird nun knapp zwei Kilometer weiter östlich im Nachbarort Igalo im Hallenbad des dortigen Dr.-Simo-Milošević-Institutes. Die in der internationalen Szene gut bekannte Anlage ist mit Beckenmaßen von 35 x 25 Metern bei einer durchgehenden Wassertiefe von 2,20 Meter zwar hervorragend auf Wasserball ausgerichtet, hat ihre besten Jahre allerdings schon unzweifelhaft hinter sich: Zahlreiche Stellen wirken wenig gepflegt, einige der Sitze auf der Tribüne sind beschädigt und hätten eigentlich gesperrt werden müsse.

 

„Nicht schon wieder dieses Bad“, wirkte auch Waspo98-Akteur Erik Bukowski enttäuscht. Der schon seit mehr als einem Jahrzehnt alljährlich bei den Niedersachsen oder seinem vormaligen Verein Wasserfreunde Spandau 04 international aktive Nationalspieler brauchte nicht einmal einen Blick auf die Anlage zu werfen. „Wir haben vor zwei Jahren auch draußen gespielt“, erinnerte Vereinspräsident Bernd Seidensticker an das damalige Erstrundenturnier an gleicher Stelle und hätte gegen eine Neuauflage nach eigenem Bekunden nichts einzuwenden gehabt.

 


 
© Wassersportfreunde 2012