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10.06.17 20:52 Alter: 12 Tage
Kategorie: Wasserball
Von: Frank von der Fösse

Wiederauferstehung ohne Schussglück

Spandau gewinnt zweites Finale im Fünfmeterkrimi


Die Wasserfreunde Spandau 04 stehen dicht vor dem erneuten Gewinn der deutschen Wasserball-Meisterschaft: Die Berliner gewannen im Duell mit Pokalsieger Waspo 98 Hannover nach dem 11:5-Auswärtserfolg auch das erste Heimspiel knapp mit 12:11 (3:4, 2:1, 2:1, 1:2/4:3) nach Fünfmeterwerfen und liegen in der „best of five“-Serie mit 2:0 in Führung.

Der Berliner hatten im Duell beiden Champions League-Hauptrundenvertreter bereits mit 8:6 geführt, mussten allerdings 71 Sekunden vor dem Ende den 8:8-Ausgleich hinnehmen. Im Fünfmeterwerfen konnte Spandaus überragender Schlussmann Laszlo Baksa nach zwei abgewehrten Strafwürfen während der regulären Spielzeit zwei weitere Versuche der Gäste abwehren und wurde anschließend auch zum „Spieler des Tages“ gekürt.

Im dritten Finalspiel haben die Berliner am Sonntag (14 Uhr, Schöneberger Schwimmsporthalle) erneut Heimrecht und könnten im Erfolgsfalle ihren 36. deutschen Meistertitel seit 1979 einfahren. Die Niedersachsen holten sich 1993 einmal den Titel und sorgten damit für eine der lediglich drei Unterbrechungen der imponierenden Berliner Erfolgsserie.

 

Deutsche Wasserball-Liga 2016/2017

Finale („best of five“)

Sonnabend, den 3. Juni 2017 (Spiel 1)
16:00 Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 5:11 (0:2, 2:2, 2:5, 1:2) – Stand der Serie 0:1

Sonnabend, den 10. Juni 2017 (Spiel 2)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover 12:11 (3:4, 2:1, 2:1, 1:2/4:3) – Stand der Serie 2:0

Sonntag, den 11. Juni 2017 (Spiel 3)
14:00 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover (Schöneberger Schwimmsporthalle – U. Spiegel/Fester)

Mittwoch, den 14. Juni 2017 (Spiel 4 – bei Bedarf)
19:30 Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 (Volksbad Limmer – Tiz/R. Müller)

Sonnabend, den 17. Juni 2017 (Spiel 5 – bei Bedarf)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover (Schöneberger Schwimmsporthalle – Homolka/Arntzen)

Mit Dank an Wolfgang Philipps (Deutsche Wasserball-Liga)


 
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